Bruder Robert

24. Februar 2026
Bruder Robert

Im Jänner 2026 bekamen wir in der 6B besonderen Besuch: Bruder Robert erzählte uns eindrucksvoll von seinem Leben und seiner Arbeit in der Ukraine. Er lebt und arbeitet in einem Kloster und ist gelernter Bäcker und Konditor. Schon vor dem Krieg war er in der Ukraine tätig. Robert ging vor dem Krieg wieder zurück nach Deutschland– entschied sich jedoch als der Krieg begann bewusst dafür, wieder in die Ukraine zu gehen, um den Menschen vor Ort zu helfen.

In seinem Vortrag berichtete Bruder Robert von den schweren Lebensbedingungen, unter denen viele Menschen dort leben müssen. Besonders in Städten wie Kiew kommt es mehrmals pro Woche zu Stromausfällen, die Versorgung mit wichtigen Gütern ist oft sehr schlecht. Viele der Situationen, die er schilderte, sind für uns kaum vorstellbar und werden im Alltag oft nicht mehr wahrgenommen.

Gemeinsam mit Freunden hat es sich Bruder Robert zur Aufgabe gemacht, aktiv zu helfen. Seit mehreren Jahren fahren sie regelmäßig mit einem Van nach Österreich, um dort Kleidung, Medikamente und andere dringend benötigte Hilfsgüter zu sammeln. Diese bringen sie anschließend in die Ukraine und bis nahe an die Front, wo Hilfe besonders nötig ist.

Der Besuch von Bruder Robert hat uns sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Er hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich über große und aktuelle Themen zu informieren und nicht wegzuschauen. Für uns war es eine tolle und wertvolle Möglichkeit, einen persönlichen Einblick in das Leben der Menschen in der Ukraine zu bekommen.

Alena Lieberherr 6b